Blick auf Kloster Oberzell und das Maintal
Reproduction

InventarnummerS. 45992
TitelBlick auf Kloster Oberzell und das Maintal
ObjektbezeichnungLandschaft
Hersteller Andreas Aquilin Geist (Maler)
Datum 1844 - 1844
EntstehungszeitraumMitte 19. Jahrhundert
Technikgemalt
Format
Rahmen Höhe: 36.5 cm
Rahmen Breite: 46 cm
Rahmen Tiefe: 7 cm
Bild Höhe: 23.5 cm
Bild Breite: 35.5 cm
Rahmen Breite: 46 cm
Rahmen Tiefe: 7 cm
Bild Höhe: 23.5 cm
Bild Breite: 35.5 cm
BeschreibungVon der Zeller Waldspitze aus führt Andreas Geist (1805–1860) in seinem Gemälde den Blick des Betrachters über das ehemalige Kloster Oberzell hinweg in das sich tief in das Bild hinein erstreckende breite Maintal abwärts in den Spessart. Die Flussufer säumen sorgfältig gezeichnete Silhouetten von Zell, Veitshöchheim, Margetshöchheim und Thüngersheim. Auf dem, das Bild in markanter Weise bis zum Horizont diagonal gliedernden, sanft mäandrierenden Main fahren ein Floß, einige Boote und Schelche (größere Kähne) sowie ein Dampfschiff.
So wirklichkeitsnah das Bild von 1844 trotz seiner kleinen Maße erscheinen möchte, repräsentiert es doch zugleich eine spätromantische Auffassung von Malerei. Das äußert sich besonders auffällig darin, dass das Kloster zu Geists Zeiten längst der Schnellpressenfabrik Koenig und Bauer als Produktionsstätte diente. Deshalb waren unter anderem 1838 bei der Umwandlung der Kirche in eine Lagerhalle die beiden markant ins Bild gerückten Türme und der Chor abgerissen worden. Dem heutigen Betrachter fällt das möglicherweise jedoch zunächst nicht weiter auf, denn nach 1901 wurden Türme und Chor wieder originalgetreu rekonstruiert.
So wirklichkeitsnah das Bild von 1844 trotz seiner kleinen Maße erscheinen möchte, repräsentiert es doch zugleich eine spätromantische Auffassung von Malerei. Das äußert sich besonders auffällig darin, dass das Kloster zu Geists Zeiten längst der Schnellpressenfabrik Koenig und Bauer als Produktionsstätte diente. Deshalb waren unter anderem 1838 bei der Umwandlung der Kirche in eine Lagerhalle die beiden markant ins Bild gerückten Türme und der Chor abgerissen worden. Dem heutigen Betrachter fällt das möglicherweise jedoch zunächst nicht weiter auf, denn nach 1901 wurden Türme und Chor wieder originalgetreu rekonstruiert.
Dokumentation150 Meisterwerke aus dem Mainfränkischen Museum Würzburg
Gemälde mit Geschichte(n) : Vom halbierten Jakobusbild bis zu Schneewitchens Cousinen
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