Die Hl. Kilian und Nikolaus
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InventarnummerLg. 48942
TitelDie Hl. Kilian und Nikolaus
ObjektbezeichnungHolztafelgemälde
HerstellerFränkischer Meister
EntstehungsortFranken
Datum 1465 - 1465
Entstehungszeitraum2. Hälfte 15. Jahrhundert
Format
Rahmen Höhe: 99 cm
Rahmen Breite: 85 cm
Rahmen Tiefe: 6 cm
Holztafel Höhe: 88 cm
Holztafel Breite: 74 cm
Rahmen Breite: 85 cm
Rahmen Tiefe: 6 cm
Holztafel Höhe: 88 cm
Holztafel Breite: 74 cm
BeschreibungVor einem gepunzten Goldbrokatgrund sind die beiden Hl. Nikolaus (links) und Kilian (rechts) als Halbfiguren dargestellt. Die Namen sind in den Heiligenscheinen in gotischer Minuskel festgehalten: „sancktus nicalaus“ (links) und „sancktus kiligannus“ (rechts). Beide tragen Pontifikalgewänder und Mitra. Nikolaus hält in seiner rechten Armbeuge einen Bischofsstab und die drei goldenen Kugeln als seine persönlichen Attribute. Er liest mit konzentrierter Miene in dem Buch, das er mit der linken Hand aufgeschlagen vor dem Leib hält und darin mit der rechten blättert. Ihm zugewandt steht rechts Kilian mit Bischofsstab in der rechten und geschultertem Schwert in der linken Hand. In der Krümme seines Bischofsstabes ist ein weißes Lamm zu sehen, mit dem Kilian wohl mit Johannes d.T. in Verbindung gebracht [wird]. Das Holztafelgemälde ist Teil eines größeren Altarbildes.
Die Tafel stammt aus der Sammlung des Martin Joseph von Reider, der 1793 in Bamberg geboren wurde und 1862 in München gestorben ist.
Er war seit 1824 als Lehrer an der 1794 gegründeten Bamberger Zeichnungsakademie tätig. In seiner Freizeit widmete er sich der Erforschung der Geschichte Frankens, insbesondere des Hochstifts und der Stadt Bamberg. Sein Name ist bis heute aber nicht zuletzt wegen der von ihm angelegten Sammlung bekannt, die er 1859 gegen Zahlung einer Rente an das Bayerische Nationalmuseum in München übergab.
Die Tafel stammt aus der Sammlung des Martin Joseph von Reider, der 1793 in Bamberg geboren wurde und 1862 in München gestorben ist.
Er war seit 1824 als Lehrer an der 1794 gegründeten Bamberger Zeichnungsakademie tätig. In seiner Freizeit widmete er sich der Erforschung der Geschichte Frankens, insbesondere des Hochstifts und der Stadt Bamberg. Sein Name ist bis heute aber nicht zuletzt wegen der von ihm angelegten Sammlung bekannt, die er 1859 gegen Zahlung einer Rente an das Bayerische Nationalmuseum in München übergab.
DokumentationNeuerwerbungen 1973-1978
Gemälde mit Geschichte(n) : Vom halbierten Jakobusbild bis zu Schneewitchens Cousinen
Gemälde mit Geschichte(n) : Vom halbierten Jakobusbild bis zu Schneewitchens Cousinen