Bekrönungen von Tora-Aufsätzen
Reproduction
InventarnummerLg. 63104.005
TitelBekrönungen von Tora-Aufsätzen
ObjektbezeichnungFragment
EntstehungsortNürnberg
Datum 1800-01-01 - 1849-12-31
Entstehungszeitraum1. Hälfte 19. Jahrhundert
MaterialSilber
Format
Höhe: 4.5 cm
Durchmesser: 7.5 cm
Durchmesser: 7.5 cm
BeschreibungDie Bekrönungen der Tora-Aufsätze sind durch Brandeinwirkung stark deformiert. Erhalten haben sich nur die gebuckelten Spangen der Bekrönungen und der obersten Teil der Korpusse, an denen Bogenstäbe zur Befestigung die heute großteils fehlenden Glöckchen angebracht sind. Bei den Tora-Aufsätzen handelt es sich um einen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Nürnberg in großer Anzahl hergestellten Typus.
In eine der beiden Bekrönungen ist die Zeigehand eines Tora-Zeigers verschmolzen bzw. verklemmt, den Theodor Harburger 1929 in der Synagoge Schweinfurt dokumentiert und wie folgt beschrieben hat: „ד‘ [Tora-Zeiger]: Silber. Stempel: [Wiedergabe von Beschau- und Meisterzeichen] L: 36,5 cm. Die deutende Hand trägt einen Griffel.“ Aus der Werkstätte des Hamburger Meisters Hans Hinrich Krumstroh sind eine Reihe weiterer jüdischer Ritualgegenstände, darunter auch ein Tora-Zeiger, der ebenfalls eine Griffel hält, bekannt.
In eine der beiden Bekrönungen ist die Zeigehand eines Tora-Zeigers verschmolzen bzw. verklemmt, den Theodor Harburger 1929 in der Synagoge Schweinfurt dokumentiert und wie folgt beschrieben hat: „ד‘ [Tora-Zeiger]: Silber. Stempel: [Wiedergabe von Beschau- und Meisterzeichen] L: 36,5 cm. Die deutende Hand trägt einen Griffel.“ Aus der Werkstätte des Hamburger Meisters Hans Hinrich Krumstroh sind eine Reihe weiterer jüdischer Ritualgegenstände, darunter auch ein Tora-Zeiger, der ebenfalls eine Griffel hält, bekannt.
DokumentationSieben Kisten mit jüdischem Material : Von Raub und Wiederentdeckung 1938 bis heute