Tora-Aufsatz
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InventarnummerLg. 63083
TitelTora-Aufsatz
ObjektbezeichnungTora-Aufsatz
Datum 1888 - 1888
MaterialSilber
Format
Höhe: 25 cm
Breite: 9.5 cm
Tiefe: 9.8 cm
Breite: 9.5 cm
Tiefe: 9.8 cm
BeschreibungDer leicht konisch zulaufende Schaft des aus dünnem Blech gefertigten Tora-Aufsatzes trägt im unteren teil ein waagrecht verlaufendes Band mit Schräggravur. Darüber befinde sich ein mit einfacher floraler Ornamentik versehener, in seinem Unterteil bauchiger und im Mittelteil eingezogener Korpus mit abschließender, gegossener Bekrönung. Am oberen und unteren Teil des Korpus sind umlaufend jeweils vier Bogenstäbe zur Befestigung der Glöckchen, von denen nur eines erhalten ist, angelötet. Die Widmungsinschrift befindet sich in sehr kleiner Schriftgröße am Übergang des unteren Teils des Korpus.
Der Tora-Aufsatz weist die Beschaumarke des Deutschen Reich und das Meisterzeichen der Silberwarenfabrik H. Meyen & Co., Berlin auf.
Vom Gegenstück hat sich nur der Schaft erhalten, der um 1980 bei einer Restaurierung am dem Korpus eines anderen, älteren Tora-Aufsatzes gelötet wurde.
Der Tora-Aufsatz gehört zu einem Typus, der seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert in deutschen Silberwarenfabriken in unterschiedlichen Variationen, jedoch immer mit zweigeschossigem, balusterförmigem Korpus hergestellt wurde. Der Berliner Hofjuwelier H. Meyen & Co. stellte zahlreiche jüdische Ritualgegenstände her, darunter auch die Erstausstattug der 1912 errichteten Synagoge Fasanenstraße in Berlin-Charlottenburg.
Inschrift (dt. in hebr. Schrift): "Gestiftet von Geb.[rüder] Wiesengrund, Würzburg, Rosch Haschana 660" (5./6. September 1899).
Der Tora-Aufsatz weist die Beschaumarke des Deutschen Reich und das Meisterzeichen der Silberwarenfabrik H. Meyen & Co., Berlin auf.
Vom Gegenstück hat sich nur der Schaft erhalten, der um 1980 bei einer Restaurierung am dem Korpus eines anderen, älteren Tora-Aufsatzes gelötet wurde.
Der Tora-Aufsatz gehört zu einem Typus, der seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert in deutschen Silberwarenfabriken in unterschiedlichen Variationen, jedoch immer mit zweigeschossigem, balusterförmigem Korpus hergestellt wurde. Der Berliner Hofjuwelier H. Meyen & Co. stellte zahlreiche jüdische Ritualgegenstände her, darunter auch die Erstausstattug der 1912 errichteten Synagoge Fasanenstraße in Berlin-Charlottenburg.
Inschrift (dt. in hebr. Schrift): "Gestiftet von Geb.[rüder] Wiesengrund, Würzburg, Rosch Haschana 660" (5./6. September 1899).
DokumentationSieben Kisten mit jüdischem Material : Von Raub und Wiederentdeckung 1938 bis heute