Pastetenschüssel
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InventarnummerA. 8430
TitelPastetenschüssel
Unterteil einer Deckelterrine
Unterteil einer Deckelterrine
ObjektbezeichnungTerrine
HerstellerFayencemanufaktur Nürnberg
EntstehungsortNürnberg
Datum 1725 - 1750
Entstehungszeitraum1. Hälfte 18. Jahrhundert
MaterialFayence
TechnikGlasur, Inglasurmalerei
Format
Durchmesser: 28 cm
Höhe: 9.1 cm
Höhe: 9.1 cm
BeschreibungDie runde, flache Terrine steht auf drei knospenförmigen, profilierten Füßchen. Die zylinderförmige Wandung ist oben und unten stark profiliert. Der Dekor zeigt auf der Wandung eine Bordüre mit hängenden Blumen (im Wechsel gelb, blau und grün) und Blättern, dazwischen blaue Spiralen. Im Spiegel ein Stauden-Fels-Motiv. Auf der Unterseite des Bodens drei Spiralmotive alternierend mit drei Blütenmotiven in Blau, die Füße sind blau gestreift. Die Grünfärbung ist in die Glasur ausgelaufen. Laut Inventar in der ”Art von Pössinger”, der von 1725-27 in der Nürnberger Fabrik als Meister tätig war. Sie erinnert aber in der Farbigkeit und auch an dem Merkmal der ausgelaufenen grünen Farben an Werke in der Art des Philipp Conrad Schwab.
Brattig schließt für eine gleiche Terrine im Museum für Angewandte Kunst in Köln aufgrund der ausgelaufenen Grünfärbung auf eine frühe Entstehungszeit der Terrine nach Einführung der polychromen Malerei in Nürnberg in den 1720 Jahren.(s. Brattig, S. 216) Die Kölner Terrine ist mit ”B” bezeichnet.
Unbezeichnet.
Anmerkungen:
Brattig, Patricia / Hesse, Petra (Hg.): Der Schöne Schein. Deutsche Fayencekunst. Die Sammlung des Museums für Angewandte Kunst Köln. Köln 2013. S. 216.
Vergleich: Köln, Museum für Angewandte Kunst, Inv. Nr. E 2582 a-b.
Brattig schließt für eine gleiche Terrine im Museum für Angewandte Kunst in Köln aufgrund der ausgelaufenen Grünfärbung auf eine frühe Entstehungszeit der Terrine nach Einführung der polychromen Malerei in Nürnberg in den 1720 Jahren.(s. Brattig, S. 216) Die Kölner Terrine ist mit ”B” bezeichnet.
Unbezeichnet.
Anmerkungen:
Brattig, Patricia / Hesse, Petra (Hg.): Der Schöne Schein. Deutsche Fayencekunst. Die Sammlung des Museums für Angewandte Kunst Köln. Köln 2013. S. 216.
Vergleich: Köln, Museum für Angewandte Kunst, Inv. Nr. E 2582 a-b.
DokumentationFayencen aus Ansbach, Nürnberg, Bayreuth. Bestandskatalog des Museums für Franken.