Turmhaube eines Bsamim-Turms
Reproduction
Numero oggettoLg. 63105.003
TitoloTurmhaube eines Bsamim-Turms
Nome oggettoFragment
Luogo di produzioneWürzburg
Data 1890 - 1890
MaterialeSilber
Dimensioni
Höhe: 15.7 cm
Breite: 8.1 cm
Tiefe: 3.5 cm
Breite: 8.1 cm
Tiefe: 3.5 cm
DescrizioneVon dem Bsamim-Turm hat sich nur der obere Teil erhalten. Auf dem gebauchten, mit Blumendekor verzierten Deckel sitzt ein Turmkegel, der mit gestanzten Davidssternen verziert ist. Den Abschluss bildet ein Fähnchen, das auch Träger der Widmungsinschrift ist.
Das gleiche Stanzdekor findet sich auch auf Tora-Aufsätzen der Würzburger Gold- und Silberschmiede Guttenhöfer und Seefelder und deutet auf eine dieser Werkstätten als Hersteller hin.
Auf der Fahne findet sich die Inschrift „S. Fried / 19.11.1892“
Salomon Fried (1843-1915) war ein Sohn des Ebelsbacher Viehhändlers Simon Fried (1808-1881).
Um 1870 heiratete er Theresa, geb. Rosenbaum (1847-1916) aus Schonungen, mit der er fünf Kinder hatte, die alle das Erwachsenenalter erreichten. Ein Fragment eines Kiddusch-Bechers in der Sammlung des Museums für Franken trägt ebenfalls die Widmungsinschrift Salomon Frieds.
In der Sammlung des Museums für Franken befindet sich eine weitere, identische Turmhaube eines Bsamim-Turms.
Das gleiche Stanzdekor findet sich auch auf Tora-Aufsätzen der Würzburger Gold- und Silberschmiede Guttenhöfer und Seefelder und deutet auf eine dieser Werkstätten als Hersteller hin.
Auf der Fahne findet sich die Inschrift „S. Fried / 19.11.1892“
Salomon Fried (1843-1915) war ein Sohn des Ebelsbacher Viehhändlers Simon Fried (1808-1881).
Um 1870 heiratete er Theresa, geb. Rosenbaum (1847-1916) aus Schonungen, mit der er fünf Kinder hatte, die alle das Erwachsenenalter erreichten. Ein Fragment eines Kiddusch-Bechers in der Sammlung des Museums für Franken trägt ebenfalls die Widmungsinschrift Salomon Frieds.
In der Sammlung des Museums für Franken befindet sich eine weitere, identische Turmhaube eines Bsamim-Turms.
DocumentationSieben Kisten mit jüdischem Material : Von Raub und Wiederentdeckung 1938 bis heute